Aktuell

05.04.2022

Neu: Myopiemanagment für Kinder/Jugendliche

Die Kurzsichtigkeit (Myopie) nimmt gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht nur in Asien, sondern auch in den westlichen Industrienationen zu. Diese Myopie beruht auf einem Missverhältnis zwischen Brechkraft und Achslänge des Auges, so dass der Fernpunkt nicht auf, sondern hinter der Netzhaut liegt. Am häufigsten ist das Problem des zunehmende Wachstum des Augapfels, dass durch vermehrte Nantätigkeit und reduziertes Spielen der Kinder in der Natur mit Fernreizen stetig zunimmt. Daher beginnt eine Myopie meist in Kindesalter, zu Beginn der Grundschulzeit und ist bereits im Teenageralter progregient. Dadurch steigt auch das Risiko für myopieassoziierte Erkrankungen wie GlaukomNetzhautlöcher, Netzhautablösung und Makulaerkrankungen. All diese Erkrankungen sind potenziell visusbedrohend. Auch eine Lasik-Operation zur Korrektur der Myopie kann vor diesen Erkrankungen nicht schützen. Augenmerk liegt daher in der modernen Versorgung der Kurzsichtigkeit durch die Hemmung der Myopieprogression.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Klinisch am besten erforscht ist die Therapie mit Atropin 0,01% Augentropfen. Hierbei wird Ihrem Kind abends vor dem Schlafengehen ein Tropfen niedrigst dosiertes Atropin appliziert. Dieses beeinflusst den Dopaminspiegel, ein wichtiges Hormon für das Längenwachstum des Auges. Wir selbst arbeiten mit dieser Methode seit zwei Jahren und können gute Erfolge verzeichnen. Derzeit läuft eine Studie unter Leitung der Universität Freiburg, bei der 0,02 %-iges Atropin eine noch bessere Wirkung als das 0,01 %-ige Atropin erzielen kann, bei gleichzeitigem Ausbleiben von Nebenwirkungen, wie morgendlichem Unscharfsehen oder Akkomodationsstörungen. Auch wir werden zukünftig bei guter Verträglichkeit durch den Patienten 0,02 %-iges Atropin nach Abstimmung mit den Eltern verwenden. Da zu keiner der genannten Therapien bisher eine Leitlinie erstellt wurde, läuft die Therapie mit den Atropin Augentropfen über den sog. Off-Label Use. Die Therapiekosten für ein Jahr belaufen sich auf 150 – 300 Euro (Apothekenkosten für die Herstellung der Tropfen) und werden von der Krankenkasse derzeit nur in Ausnahmen übernommen.

2. Neu ist die Korrektur mittels sog. Brillengläser. Mit einem hyperopen Defokus in der Peripherie (DIMS = Defocus Incorporated Multiple Segments Technologie). Diese Brillengläser sind folgendermaßen aufgebaut: In einem zentralen Bereich (9,4 mm) wird die Myopie voll korrigiert, um ein scharfes Bild in der Ferne zu gewährleisten. Mittelperipher befinden sich 396 kleine Linsen mit einer Stärke von +3.5 dpt. Hierdurch wird ein hyperoper Defokus in der mittleren Netzhautperipherie erzeugt. Dies führt laut Studienlage zu einer 60 % Hemmung der Myopieprogression, wenngleich man von augenärztlicher Seite kritisch anmerken muss, dass die bisherig veröffentlichen Studien mit geringen Fallzahlen arbeiten. Wichtig ist bei diesen Spezialgläsern, dass sie gut zentriert sind und die Brille optimal angepasst ist. Wir arbeiten daher mit einem entsprechenden Optiker zusammen. Bisher verfügbar sind diese Gläser von der Firma Hoya (MiYosmart) oder der Firma Essilor (Stellest). Die Kosten pro Glas belaufen sich auf 250-300 Euro. Bei einer Myopieprogression von mehr als 0.5 dpt innerhalb eines Jahres übernimmt die Firma die Kosten für einen Austausch des Glases. Siehe hierzu auch das Video: www.youtube.com: Hoya-Miyosmart-die Technologie oder Stellest:Lenses (Englisch).

3. Ein weiterer Ansatz ist die Korrektur mittels spezieller Kontaktlinsen. Hierzu werden entweder sog. Orthokeratologie Kontaktlinsen (Ortho-K) verwendet oder sog. Edof-Linsen, die ebenfalls einen hyperopen Defokus in der Netzhautperipherie erzeugen. Da wir jedoch vor einem Alter von 12-13 Jahren das Tragen der Kontaktlinsen nicht empfehlen, kommt diese Versorgung erst ab einem bestimmten Alter in Frage.


30.11.2021

FFP2-Maskenpflicht, Impfnachweis, negativer Schnelltest

Liebe Patientinnen und Patienten,

Ihr Wohlergehen, aber auch das unseres Teams liegen uns sehr am Herzen. Daher gelten folgende Regeln in unserer Praxis:

  1. In unserer Praxis besteht eine FFP2-Maskenpflicht, auch für Kinder ab 4 Jahren!! Da Viren über ausgeatmete Luft übertragen werden, dient die FFP2-Maske zu Ihrem eigenen Schutz und dem anderer Patienten. Lassen Sie aus diesem Grund bitte die Maske permanent, auch in unbeobachteten Momenten, über Mund und Nase.
  2. Geimpfte Personen bitten wir an der Anmeldung einen Impfnachweis vorzuzeigen!!
  3. Nicht geimpfte Personen müssen aktuell einen negativen Schnelltest an der Anmeldung vorzeigen!! Generell besteht das Verhältnis zwischen Ihnen als Patient und unserem Team auf einer Vertrauensbasis. Aus diesem Grund sind unsere Ärzte und das medizinische Personal geimpft. Wir versuchen neben geschulten Verhaltensmaßnahmen, Luftfiltern, häufigem Lüften und Impfung/Booster einen möglichst hohen Schutz für Sie zu garantieren. Andererseits erwarten wir von Ihnen auch ein bestimmtes Maß an Vertrauen und Aufgeklärtheit. Dazu zählt neben dem richtigen Maskentragen eben auch ein aktueller Impfstatus Ihrerseits. Wir setzen uns täglich einem erhöhten Ansteckungsrisiko aus und möchten auch dieses auf ein Minimum reduziert wissen (was durch eine aktuelle Impfung erreicht werden kann). Bei der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage bezüglich einer Impfung mit Biontec / Moderna ist eine Ablehnung aufgrund laienhafter Unkenntnis aus unserer Sicht medizinisch nicht vertretbar. Denken Sie nicht nur an sich, sondern an die soziale Gemeinschaft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dres. Erben

Dres. Erben Gemeinschaftspraxis Augenzentrum und Augenärzte Weiden


23.09.2020

HyperHEPA Filter – virenfreie Luft

Liebe Patientinnen und Patienten,

Ihr Wohlergehen, aber auch das unseres Teams liegen uns sehr am Herzen.

Ohne Angst auch in Corona-Zeiten zum Arzt zu gehen, um wichtige Kontrollen nicht verschieben zu müssen, ist unser Ziel. Hierzu haben wir alle Räumlichkeiten der Praxis mit modernen HyperHEPA Virenfiltern ausgestattet, sodass wir gut gerüstet dem Herbst / Winter entgegentreten. Natürlich versuchen wir unseren Einbestellungsplan optimal zu gestalten, achten weiterhin penibel auf das richtige Tragen der Masken von Patienten während des Praxisaufenthaltes und Betreiben ein großes Maß an Hygiene- und Desinfektionsvorkehrungen. Mittels moderner, zertifizierter Luftfilter – HEPA Filter, können wir die Virenlast übertragener Aerosole auch in Innenräumen um 99,95 % reduzieren. Diese Anlagen laufen bei uns den ganzen Tag und sollen sowohl Ihnen als auch uns zusätzlichen Schutz und Sicherheit geben, um weiterhin Medizin auf höchstem Niveau betreiben zu können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dres. Erben

Dres. Erben Gemeinschaftspraxis Augenzentrum und Augenärzte Weiden


22.09.2020

Kurzfristige Terminvereinbarungen möglich – Kontaktieren Sie uns!

Termine in Kürze auch online buchbar.

 

Ihr Praxisteam

Dres. Erben und Team Augenzentrum und Augenärzte Weiden


21.09.2020

Fertigstellung unseres ambulanten OPs

Liebe Patientinnen und Patienten,

mit großer Freude dürfen wir Ihnen mitteilen, dass im Juli unser ambulanter OP fertiggestellt wurde.

Dadurch sind wir auch in Pandemie-Zeiten, unabhängig von äußeren Einflüssen, stets für Sie da. Wir verfügen über eine moderne Ausstattung mit Luftfiltern, die eine absolute viren- und bakterienfreie Raumluft ermöglichen. Unser Wartebereich ist klein und individuell gestaltet, so dass auch hier auf Abstands- und Hygieneregeln penibel genau geachtet wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dres. Erben


21.04.2020

Liebe Patienten,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unser Ärzteteam ab 01. Mai 2020 durch Frau Dr. Eva Hössler erweitert wird.

Nachdem Herr Dr. Manfred Erben nach über 40-jähriger Praxistätigkeit kürzer tritt, sind wir sehr glücklich, mit Frau Dr. Eva Hössler nach langer Suche eine Kollegin gefunden zu haben. Umso erfreulicher ist es, mit Frau Dr. Hössler eine gebürtige Weidenerin wieder in ihrer Heimatstadt begrüßen zu dürfen. Frau Dr. Eva Hössler ist die Tochter von Herrn Dr. H. Hössler, der vielen Patienten als langjähriger Weidener Augenarzt bekannt sein dürfte. Frau Dr. Eva Hössler studierte Medizin an der Universität Regensburg sowie der Technischen Universität München, ehe sie die berufliche Laufbahn als Chirurgin in Köln begann. Anschließend wechselte sie die Fachrichtung und arbeitet seit vielen Jahren als Fachärztin für Augenheilkunde in einer operativen Gemeinschaftspraxis in Nürnberg.

Ihre Schwerpunkte sind neben der operativen Lidchirurgie v.a. die Strabologie (einschließlich Schieloperationen). Weitere Schwerpunkte sind die Retinologie (diabetes- und altersbedingte Makuladegeneration), inkl. IVOM-Therapie.

 

Ihr Praxisteam


05.06.2019

Herzlich willkommen auf unserer neuen Website. Hier finden Sie in Zukunft Hinweise und News zu aktuellen Themen und Informationen zu unseren Öffnungs-, Urlaubszeiten etc.

 

Viel Spaß auf unserer Homepage wünscht das ganze Team von Dres. Erben.

Dres. Erben und Team Augenzentrum und Augenärzte Weiden


Immer informiert darüber, was bei uns wichtig ist.